Montag, 25. Mai 2015

Nesselroder Straße, Clara Schumann & Hermesstab

Die Nesselroder Straße bekam 1964 ihren Namen und ist nach den Grafen von Nesselrode benannt, diese Adelsfamilie bewohnte im 18 Jahrhundert die Limpericher Burg am Finkenberg.
Das Stammhaus befindet sich allerdings nicht in Bonn-Beuel sondern in Leichlingen.

Clara Schumann ist 1896 in Frankfurt am Main verstorben, doch es war ihr ausdrücklicher Wunsch in Bonn auf dem Alten Friedhof beigesetzt zu werden. Auch wenn sie das Denkmal für ihren Mann Robert Schumann nie mochte.



Der Hermesstab ist das Zeichen des Gottes Hermes / Merkur und zeigt im Gegensatz zum Äskulapstab zwei Schlangen. Der Hermesstab ist eigentlich das Symbol des Handels und diente im Mittelalter als Schutzzeichen für die Herolde / Boten, diese sollte so nicht angegriffen werden. Vielleicht stammt daher die nicht ganz korrekte Verwendung für den medizinischen Bereich, so z.B. bei der US-Army im Medical Corps. 






Samstag, 23. Mai 2015

Ein gelungener Hafenspaziergang in Bonn

Vielen Dank hiermit an die Teilnehmer, das Unternehmen Am Zehnhoff-Söns und natürlich auch an den Führenden, Herrn Thomas Butscheidt.


Mittwoch, 20. Mai 2015

Antwort zur Abkürzung R.I.P.S.

Die Inschrift auf der Tafel über dem Zugang zur Mumiengruft in der Kreuzbergkirche ist ganz eindeutig.
Sie lautet:
            Hic exspectant resurectionem Patres et Fratres Ord[inis] Servorum
            B[eatae]  M[ariae]  V[irginis].
                R[equiescant]  I[n]  P[pace]  S[empiterna]

=        Hier erwarten die Auferstehung die Patres und Brüder des Ordens der    Diener der seligen Jungfrau Maria. (...) Mögen sie ruhen in Frieden.

Die Formel
 „Exspectant Hic Resurectionem“  bzw. „Exspectat Hic Resurectionem“
ist auch auf Grabsteinen sehr häufig. Sie macht aber nicht die Aussage „zur Auferstehung bestimmt“.


Vielen Dank für diese Antwort / Aufklärung an Dr. M.P. Koch und an Herrn Kajo Meyer.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Mit Toni Lankes durch die Bonner Innenstadt 17.05.2015 Sonntag 11.30 Uhr

Eine neue Spurensuche mt Toni Lankes steht am 17.05.2015 Sonntag ab 11.30 Uhr auf dem Programm.
Es geht dann "klassisch" durch die Bonner Innenstadt.
2000 Jahre in 2,5 Stunden.

Der Treffpunkt ist am Martinsplatz / Ostseite vom Bonner Münster (An den Köpfen).

weiteres unter: www.bonn-auf-bayrisch.de

Der Preis beträgt 9 Euro pro Person


Abhimanyu Ji in Bonn Mai 2015 (11. - 14. Mai in der GaLarie Laë)

www.abhimanyu.de

Montag, 4. Mai 2015

Heinrich Konen, Koernickestraße, Mausoleum von Soennecken & R.I.P.S.?

Der Physiker Heinrich Konen (1874 - 1948) ist zweimal an der Universität Bonn entlassen worden, zunächst 1933 durch die Nationalsozialisten und dann 1947 durch die britische Militärregierung.
In der Zeit ab 1933 bis 1945 war er zwangemeritiert worden. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich in dieser Zeit in der Industrie. Er war für die Firma Dynamit Nobel AG in Troisdorf tätig.

Der Botaniker Koernicke, dessen Grab sich auf dem Poppelsdorfer Friedhof befindet, hat auch eine Straße in Bonn mit seinem Namen.
Seit 1979 heißt eine Parallelstraße zur Meßdorfer Straße "Koernickestraße", sie verbindet Lessenich mit Meßdorf.

Der Begriff Mausoleum stammt von einem der "Sieben Weltwunder", dem Mausoleum von Halikarnassos in Kleinasien (heute Türkei). Benannt war das 50 Meter hohe Bauwerk (Grabmal) nach dem persischen König Maussolos (377 - 353 v.Chr. König von Karien).
Das Mausoleum von Friedrich Soennecken auf dem Poppelsdorfer Friedhof, weist über dem Eingang das "Auge Gottes" auf. Hierbei kann es sich um das christliche "allwissende Auge" im Dreieck (Trinität) handeln, ob es auch eine Anspielung auf eine Freimaurerloge ist, versuche ich noch zu ermitteln.





Die Abkürzung R.I.P.S. auf der Grabplatte der Serviten in der Kreuzgbergkapelle konnte ich noch nicht entschlüsseln. Möglicherweise steht es für die lateinische Version von "Ruhet in Frieden [Serviten?]". Wenn jemand, die Abürzung kennt, so bin ich für einen Hinweis dankbar.

Freitag, 1. Mai 2015

Hafenspaziergang in Bonn (Graurheindorf) - exklusiv hier im Blog 22.05.2015 Freitag ab 13.45 Uhr

Wer schon immer mal gerne den Bonner Hafen besichtigen wollte, es gibt noch die Möglichkeit am 22.05.2015 Freitag um 13.45 Uhr für 2 Stunden sich das Hafengelände und die Geschichte diese Hafens anzuschauen.
Eine sehr fachkundige Einführung auch in die technischen Daten und das aktuelle Tagegeschäft erhalten Sie vom Hafenteam selbst (Thomas Butscheidt).
Von meiner Seite bekommen Sie dann noch Informationen zur Geschichte und das Umfeld.
Das Ganze für den regulären Preis von 9 Euro.
Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich per Mail bei mir verbindlich anmelden:

RSelmann@kultnews.de


Falls Sie kurzfristig doch nicht teilnehmen können, bitte ich um Absage, da die Plätze begrenzt sind.

Die Reihenfolge der Anmeldung entscheidet.
Der Treffpunkt wird Ihnen bei Anmeldung per e-mail mitgeteilt.


Bilderrätsel des Monats - Mai 2015 (Gewinnspiel)

Hier nun Bilderrätsel Nummer 2. Wer weiß um was es sich handelt und wo es sich befindet, kann mir dieses per e-mail mitteilen. Der erste richtige Eingang gewinnt.
Und das gibt es zu gewinnen:

Einen Bonner Stadtspaziergang mit Rainer SELmanN "2 für 1" nach freier Wahl, d.h. die Siegerin oder der Sieger bringt einfach noch jemanden mit und nur einer zahlt (z.Z. 9 Euro). Geben Sie am Treffpunkt Ihre e-mail-Adresse an, dann weiß ich Bescheid.
Das Angebot gilt für alle regulären öffentlichen Spaziergänge und bleibt für die Siegerin / den Sieger zwei Monate nach Bestätigung von meiner Seite bestehen. Danach verfällt allerdings der Anspruch.

Vorschläge / Lösungen an RSelmann@kultnews.de

Teilnahmeberechtigt ist jeder
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Das Rätselbild

"KURT COBAINS KRATZIGE STRICKJACKE" liest Chrizz B. Reuer in Nobbis Plattenladen Bonn, 15.05.2015 Freitag 19 Uhr

Freitag, 15.05. 2015 NOBBIS PLATTENLADEN Bonn (BEUEL), 
Marienstr. 21. (ab 19.00 Uhr) 

Chrizz B. Reuer liest: "KURT COBAINS KRATZIGE STRICKJACKE" im PLATTENLADEN, BONN

Chrizz B. Reuer ist Autor und lebenslanger Rock-Pop-Spezialwissen-Nerd. Mit dem Erleben und Erhören des Fans nimmt er jede neue Nachricht seiner Helden mit Herzblut und verstiegenem Nachdenken auf...
"KURT COBAINS KRATZIGE STRICKJACKE. Un-Erhört & ohne Weichspüler" (Verlag EDITION OBERKASSEL, Nov. 2014, ISBN: 978-3-943121-64-3). So heißt das neue Buch von Chrizz B. Reuer - aus dem er am 15.05. 2015 in NOBBIS PLATTENLADEN in Bonn (Beuel) liest.
Nach vielen Projekten, auch mit Musikern, und einigen Büchern, (u.a. Reisebücher, wie "DER EUROPA-TRIP. InterRail ZweiPunktNull"...) streifte Chrizz durch seine Musiklandschaft.
Dabei hat er jede Menge Geschichten zutage gefördert, in denen er die eine oder andere Begegnung mit Musik, Musikern und anderen Dingen beschreibt.


Botschaft des Monats - Mai 2015 (Japan / Neuseeland)


















Auch das Bonn-Center war mal Botschaftsgebäude und zwar gleich für zwei Vetretungen:
Japan von 1977 bis 1990
Neuseeland von 1972 bis 1999

Das Gebäude ist als Bürokomplex 1968 errichtet worden, ab 1969 bekam es den Namen "Bonn-Center" in Anlehnung an das Europa-Center in Berlin und weil es nach der großen Eingemeindung von Beuel, Bad Godesberg und Duisdorf nach Bonn, der geografische Mittelpunkt von Bonn war.
Von 1969 bis 1988 war das Gebäude auch ein Hotel, das Steigenberger, später auf den Venusberg (Casselsruhe) bzw. Petersberg (Bundesgästehaus) gewechselt.
1987 zog das "Pantheon" ein.
Auch die PDS hatte dort mal ihre Büros.

Nun soll das Gebäude in der nächsten Zeit abgerissen werden und an gleicher Stelle ein Neubau entstehen.



Leopold Koenig & Auferstehung im Judentum

Leopold Koenig, der Vater des Naturforschers Alexander Koenig und Begründer des Naturkundemuseums an der heutigen Adenauerallee, ist als Deutscher, vermutlich Deutsch-Balte, 1821 in Sankt Petersburg (Russisches Reich) geboren worden und 1903 dort auch verstorben,
Zwischenzeitlich bewohnte de Familie Koenig die heutige Villa Hammerschmidt in Bonn bevor sie nach Cannes in Südfrankreich zogen.

Der Sohn Alexander Koenig

























Auf jüdischen Friedhöfen gibt es keine Urnenbeisetzungen, da eine Feuerbestattung nicht in Frage kommt. Nach jüdischer Auffassung ist bei der Auferstehung der "Toten" der Körper und die Seele untrennbar.

Was passiert eigentlich bei der Auferstehung mit den Gräbern, die ja für die Ewigkeit sind? ;-)