Dienstag, 25. Oktober 2011

OPEN STAGE im Theater der GaLarie Laë am Samstag 29.10. 19.30 Uhr

Hier der Hinweis zu einem besonderen Kulturereigniss:
Es gibt sie wieder die OPEN STAGE

Samstag, 29.10.2011
Beginn 19:30 Uhr
, Einlass ab 19 Uhr  
 
OPEN STAGE im Theater der GaLarie Laë
Die Offene Bühne für alle Genres von & mit Larissa Laë
 
Karten (inkl. Getränk): VVK 8,-€ zzgl.VVK-Gebühr , erm. 6,-€ zzgl. VVK-Gebühr / AK 10,-€, erm. 8,- € Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.bonnticket.de oder an der Abendkasse!
 
Bei dieser regelmäßig am letzten Samstag des Monats stattfindenden Open Stage Veranstaltung zeigen bekannte Künstler aller Genres aus der Region und ganz Deutschland Ausschnitte ihrer Soloprogramme (Musik, Kaberett, Comedy) bzw. stellen ihre CDs oder Bücher vor.  Zudem treten aber immer auch junge, noch eher unbekannte Künstler mit selbstverfasster Lyrik und Prosa, Liedern, Musik-Improvisationen, Klassik-Kompositionen, Jonglagen, Tänzen, Comedy- und Kabarettnummern etc. vor einem in der Regel begeisterten Publikum auf. Gastgeberin Larissa Laë führt liebevoll durch das Programm.

Künstler des Abends:
  Bodo Mario Woltiri aus Bonn (Wortkünstler, Ausschnitte des neuen Soloprogramms, www.bmwortkuenstler.de )
Clown Amanda aus Bonn (Clowneskes Theater “Das Mauerblümchen”)
Dieter Faring aus Königswinter (Kabarettgedichte)
Rainer SELmanN & Ralph Burmester aus Bonn (Geschichte(n) um August Kekulé)
 
Ludwig Engstler-Barocco aus Bonn (Autor, mexikanische Impressionen)
Melitta Bubalo aus Bonn (Pianistin und mehr... www.melittabubalo.de
)
Das Team der WDR Lokalzeit wird im Rahmen dieser Veranstaltung den Auftritt von Clown Amanda filmen

Näheres unter www.leben-ist-freude.de

 

Samstag, 22. Oktober 2011

Rubrik-Antworten: Palme als Grabsymbol & Deutsche Christen

Die Palme kommt gelegentlich auf Bonner Friedhöfen als Grabsymbol in Form von Palmenzweigen vor.
Auf dem Grab und der Gedenkstätte von Robert Schumann bzw. Clara Schumann ist eine tatsächliche Palme  zu sehen. Die Bedeutung liegt in der Unsterblichkeit und der Auferstehung. Interessant ist, dass es sich um eine christlche Symbolik handelt. Robert Schumann ist aber kein Christ gewesen und hat sogar testamentarisch festhalten lassen, dass kein christliches Symbol auf seinem Grab erscheinen soll.
Zusätlich gibt es in der Einfassung auch noch ein Kreuz.
Soviel zu Testamenten.


















Leider habe ich bislang keine genauen Zahlen über die Deutschen Christen in Bonn herausfinden können.
Die Deutschen Christen sind 1932 in Berln gegründet worden und wurden 1933 reichsweit aktiv. Sie bildeten neben der Bekennenden Kirche die größte protestantische Strömung in der NS-Zeit. Durch Adolf Hitler wurden sie stark gefördert und so auch 1933 Ludwig Müller zum Reichsbischof ernannt, er blieb es bis 1945.
Die Detschen Christen bildeten beispielsweise im Presbyterium der Kreuzkirche in Bonn die stärkste Fraktion, hatten aber innerhalb des Presbyteriums nicht die Mehrheit.
Die Deutschen Christen zeichneten sich besonders durch den ausgeprägten Führerkult und eine antisemitische Haltung aus. Die Gegenbewegeung war ab 1934 die Bekennende Kirche, vorallem bekannt durch die Barmer Erklärung von Karl Barth 1934.
Es gab wohl so ca. 1 Millionen Mitglieder bei den Deutschen Christen reichsweit. Allerdings standen nur 2000 Pfarrer der DC (Abkürzung für Deutsche Christen) 7000 Pfarrern der Bekennenden Kirche gegenüber.
Ab 1934 haben sich viel Splittergruppen unter den DC gebildet.
Nach 1945 sind die DC in der Bedeutunglosigkeit verschwunden, allerdings hat es sie noch einige Jahre gegeben und es sind einige Mitglieder im Umfeld der NPD aufgetaucht.
Für genauere Angabe wäre ich sehr dankbar, werde aber auch noch selbst weiter recherchieren.
Gleiches gilt auch für den Bereich katholische Kirche und Altkatholiken, die in der NS-Zeit eine nicht sehr rühmliche Rolle spielten.

Montag, 17. Oktober 2011

Vilicher Mühle & Gestohlene Josephs-Figur

Hier noch zwei Ergänzungen:

Das Bild der Vilicher Mühle (abgebrannt) stammt von 1839 und ist ein Werk des Düsseldorfer Malers Andreas Achenbach. Es wurde mal zufällg bei einer Ausstellung in Düsseldorf entdeckt.
Es zeigt die alte Vilicher Windmühle im Hintergrund sieht man deutlich die Doppelkirche von Schwarzrheindorf.
Das Bild befindet sich heute im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Dortmund


















Hier noch der Beweis für die gestohlenen Figuren auf dem Brunnen vor der Josephskirche in der Bonner Nordstadt.

Rubrik-Antworten: Nachfolge August Kekulé & Zahl der Lehrstühle in der Chemie

August Kekulé wurde 1867 Direktor des Chemischen Institutes in Bonn.
Seine Nachfolger waren:
Theodor Curtius (1897 - 1898)
Richard Anschütz (1898 - 1922)
Paul Pfeiffer (1922 - 1947)
Burkhard Helferich (1947 - 1960)
Das Institut wurde später aufgeteilt und so ist quasi heute das Kekulé-Institut für organische Chemie und Biochemie, der Nachfolger des Chemischen Institutes.
Der heutige Geschäftsführer des Kekulé Institutes ist Professor Dr. Sigurd Höger.

Kekulé-Institut für organische Chemie und Biochemie













Zu Zeiten von August Keklé gab es nur einen Lehrstuhl an der Alten Chemie, nur sehr kurzeitig von 1867  bis 1868 gab es zwei Lehrstühle, da auch Hans Landolt einen innehatte.
Heute gibt es an insgesamt 4 Instituten 9 Lehrstühle.

Wenn Sie de Entwicklung der Chemie in Bonn noch mehr interessiert, kommenSie doch einfach mal zu einem Spaziergang mit. (noch drei Termine: 28.10.; 11.11.; 02.12.)

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Schon wieder Metalldiebstahl in Bonn

Sie haben wieder zugeschlagen, die Metalldiebe.
Es hat jetzt die Josephs-Figur vor der Josphfskirche in der Bonner Nordstadt erwischt.
Schade, damit ist erneut eine Figur aus meinen Spaziergängen gestohlen worden.
Es nimmt leider immer mehr Überhand und ist eine Unsitte der Zeit (Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: dieses Handlung ist eine Straftat).
Ich fürchte, bald eine Galerie der gestohlenen Gegstände einrichten zu können.

Wer noch Hinweise zu der Figur hat, bitte hier melden (02 28) 9 65 39 64 (Kirchenvorstand)

Hier finden Sie den entsprechenden Artikel im General-Anzeiger 

Übrigens ist am Brunnen (oder besser war) Joseph der Zimmermann mit einer Säge dargestellt und vor ihm ist Jesus als Kind zu sehen.
Joseph galt der Kirche in den 30er Jahre (in dieser Zeit ist die Kirche erbaut) als Pendant zu Karl Marx, da hier in der Nordstadt vorwiegend Arbeiter und Handwerker lebten und eher für die Themen der Sozialisten und Kommunisten offen waren.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Mittwoch, 5. Oktober 2011

500gramm - Journal für Literatur und Graphik Neue Augabe Nr.4 erschienen (u.a. mit einem Text von Rainer SELmanN)

So hier mal der Hinweis auf ein kleines aber feines Literaturmagazin:

500gramm - Journal für Literatur und Graphik

Es ist gerade die Ausgabe Nummer 4 erschienen. und auch einige Graphiken.
Darin enthalten ist auch ein Text von mir (Rainer SELmanN), zudem können Sie viele weitere gute Texte darin finden u.a. von Bernd Beißel.

Schauen sie auch mal hier























Am 12. Oktober 2011 Mittwoch 19.30 Uhr können Sie auch die Präsentation des Heftes erleben in MIGRApolis (Brüdergasse 16-18, Bonn-Innenstadt)

Der Spaziergang "Als die Bayern noch in Bonn regierten" am 27.11.2011 muss leider entfallen

Leider entfällt der Termin für den Spaziergang "Als die Bayern noch in Bonn regierten" mit Toni Lankes am 27.11.2011. Ich bitte dies zu berücksichtigen. Leider ist Toni Lankes anderweitig beschäftigt und kann diesen Termin nicht wahrnehmen.
Der Termin am 30.10. 2011 wird aber wie geplant stattfinden.
Ich bitte um Entschuldigung, für etwaige Teminplanungen, die nun durcheinander geraten sind.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Rubrik-Antworten: Lothar von Trotha, Otto Wallach & Bürgerstraße

Lothar von Trotha war General der Infantrie und Oberbefehlshaber der deutschen Schutztruppen in Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia). Er ist verantwortlich für den Völkermord an den Hereros. 1904 starben ca. 80.000 Hereros.
"Die aufständischen Stämme werden mit Strömen von Blut untergehen, ein Krieg in Afrika läßt sich nun mal nicht nach den Gesetzen der "Genfer Konvention" führen."
Lothar von Trotha, November 1904


Von Trotha starb 1920 in Bonn und besitzt auf dem Poppelsdorfer Friedhof nach wie vor ein Ehrengrab, was sehr bedenklich ist.
Geboren ist Lothar von Trotha übrigens 1848 in Magdeburg.
Hier mal etwas auf der Familienseite Trotha.de























Otto Wallach hat 1910 den Nobelpreis für Chemie bekommen, er war Schüler und Assistent von August Kekulé in Bonn.
1910 war allerdings Herr Wallach bereits in Göttingen tätig. In Bonn war er von 1872 bis 1889.
Den Nobelpreis für Chemie bekam er mit fogender Begründung:
„als Anerkennung des Verdienstes, den er sich um die Entwicklung der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der alicyclischen Verbindungen erworben hat“



















Die Bürgerstraße in Bad Godesberg ist noch heute existent und führt von der Koblenzer Straße zum Moltkeplatz, daher bitte ich meine falschen Ausführungen zu entschuldigen.